Link zur Seite des Landes Niederösterreich
Bild © Kunst & Kultur

Gedenkjahr 2018

"Gedenken bedeutet, unsere Geschichte in Erinnerung zu rufen und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen."

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zum Gedenkjahr 2018

 
Bild © Kunst & Kultur
1000 Jahre Geschichte
 
9 denkwürdige Jubiläumsjahre
 
Bild © Kunst & Kultur

Besonders zu Gedenkjahren zeigen spezielle Ausstellungen und Veranstaltungen auf, welche Konsequenzen bestimmte Ereignisse für die Entwicklung eines Landes und seiner Gesellschaft zur Folge haben, und führen gerade auch jungen Menschen vor Augen, dass Friede, Freiheit und Demokratie keine Selbstverständlichkeit sind.

1018 – 2018

1000 Jahre Geschichte


 

1018

  • starb Heinrich I. der Starke, Markgraf von Österreich.

1338

  • ging von Pulkau nach der Ermordung der Pulkauer Juden eine Verfolgungswelle gegen  die jüdische Bevölkerung aus, die auf Niederösterreich übergriff und bis Böhmen und Mähren Auswirkungen zeigte.

1718

  • wurde am 25. September Martin Johann Schmidt, genannt "Kremser Schmidt“, einer der großen Meister des Spätbarock, in Grafenwörth geboren.

1848

  • brach im März eine bürgerliche Revolution aus, die im Niederösterreichischen Landhaus
    ihren Ausgang nahm, gefolgt von der Mai- und Oktoberrevolution, die letztlich den Thronverzicht von Kaiser Ferdinand zugunsten von Kaiser Franz Joseph I. zur Folge hatte.

1918

  • erblickte am 24. Jänner der Komponist Gottfried von Einem das Licht der Welt.

  • starb am 31. Oktober der Expressionist Egon Schiele an den Folgen der Spanischen Grippe.

  • endete am 11. November mit dem Waffenstillstand von Compiègne der Erste Weltkrieg.

 

  • unterzeichnete ebenfalls am 11. November Kaiser Karl I. den Regierungsverzicht in Deutschösterreich. 

  • wurde am 12. November die Republik Österreich ausgerufen.

  • trat am gleichen Tag das allge-
    meine Frauenwahlrecht in Kraft.

1938

  • erfolgte am 13. März der „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutsche Reich.

  • mündete die Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung mit den Novemberpogromen rund um die äußerst gewalttätigen Ereignisse der "Reichskristallnacht" in eine systematische, organisierte Verfolgung, die im Holocaust endete.

1968

  • nahm im Mai die 68er-Bewegung mit den Studentenprotesten in Paris als Epizentrum ihren Ausgang und griff auch auf Österreich über. 

  • machte sich auch im Ostblock eine Aufbruchsstimmung mit dem "Prager Frühling“ bemerkbar, der im August durch die Truppen des Warschauer Pakts brutal niedergeschlagen wurde.

1978

  • stimmte die österreichische Bevölkerung bei der Volksabtimmung am 5. November gegen die Inbetriebnahme des Atomkraftwerks Zwentendorf.

Bild © Kunst & Kultur

Veranstaltungen zum Gedenkjahr 2018

16.10., 18 Uhr

1918

Erzählte Geschichte: 1918 - 2018. Das Jahrhundert der Frauen
im Haus der Geschichte, St. Pölten

18.10., 18:30 Uhr

1918

Begehen - Begreifen - Bewahren. Auf den Spuren des Ersten Weltkrieges in Österreich
im Rathaus Stein, Krems

25.10.

1918

Der Maler Schiele aus Tulln
Lengbacher Saal, Neulengbach

28.10., 15-16:30 Uhr
1918

Kaiser Karl & Zita höchst persönlich. Österreichs letztes Kaiserpaar
im Schloss Eckartsau

9.11., 18:30-21 Uhr
1938

Gedenken und Forschen. Zum 80. Jahrestag der Novemberpogrome
in der ehemaligen Synagoge in St. Pölten

14.11., ganztägig
1938

Als die Dämme brachen. Die Jahre 1938/39 in Niederösterreich und Mähren.
im Stadtmuseum St. Pölten

18.11., 13-17 Uhr

1918

Demokratien?! 100 Jahre Erste Republik
im Haus der Geschichte, St. Pölten

4.12., 17:30 Uhr

1978

Zwentendorf 1978. AtomkraftgegnerInnen erinnern sich
in der NÖ Landesbibliothek, St. Pölten


Bild © Kunst & Kultur

Alle Details zu den Jubiläen und Veranstaltungen finden Sie im Folder und Veranstaltungskalender zum Download.

© 2018 Amt der NÖ Landesregierung